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Totenkopfaffen

Das begehbare Freigehege der Totenkopfäffchen ist eine der größten Attraktionen des Affen- und Vogelparks. Im Gegensatz zu den Berberaffen dürfen die Totenkopfaffen nicht gefüttert werden!

Die Äffchen freuen sich sehr auf Besucher und scheuen sich nicht, Ihnen buchstäblich auf dem Kopf herumzutanzen. Sie schauen gerne in die Taschen Ihrer Kleidung, immer auf der Suche nach Essbarem.

Zeigen Sie aber Ihre Tierliebe und füttern sie auf keinen Fall! Diese Tiere benötigen eine ganz spezielle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Diät. Die Zubereitungszeit des Futters beträgt täglich ca. drei Stunden. Dazu noch die tägliche Aufsicht und Stallreinigung ergibt eine achtstündige Betreuung nur dieser Tiere, und das an sieben Tagen in der Woche. Aber den Äffchen gefällt es offensichtlich gut im Park und ihre Munterkeit ist für die Pfleger die schönste Entschädigung für die vielen Arbeitsstunden.

Dass es ihnen gut geht, zeigen sie auch durch den jährlich regelmäßig im Frühjahr eintreffenden Nachwuchs. Bisher kamen jährlich immer zwischen drei und sechs Babys zur Welt. Diese werden von der ganzen Familie betreut. Speziell die Mama jedoch trägt sie auf dem Rücken spazieren. Zum Trinken rutschen die Kleinen dann einfach runter an den Bauch. So leben inzwischen bereits mehrere in Eckenhagen geborene Generationen im Park.

Berberaffen

Die Berberaffen, deren Heimat in Nordafrika und auf dem Felsen von Gibraltar ist, befinden sich seit dem Sommer 1992 im Park. Ihr begehbares Freigehege ist ca. 12.000m² groß. Dort tummeln sich Berberaffen verschiedener Generationen zwischen Bäumen und Sträuchern des grünen Tals, dessen großer Teich auch von auswärtigen Fischreihern besucht wird.

Auf dem 350 Meter langen Rundweg können Sie die Affenfamilie hautnah erleben und füttern. Die Affen lieben es, die Tüten und Taschen der Besucher nach etwas essbaren zu untersuchen. Mit Vorliebe essen sie das Popcorn, welches an verschiedenen Stellen des Parks als Futter verkauft wird. Es kann da schon mal passieren, dass Sie Affen mit der eben geklauten Tüte im Baum verschwinden sehen. Hier sollte sich niemand wundern, wenn er unversehens hinten an der Kleidung gezupft wird. Die Berberaffen wissen genau, wann sich das betteln lohnt. Wer seine Taschen mit eigenem Proviant nicht gut bewacht ist selbst schuld.

Im Frühjahr kommt der Nachwuchs zur Welt. Jedes Jahr erblicken drei bis sechs Affenbabys das Licht der Welt. Die kleinen Äffchen kauern wohlbehütet auf dem Rücken der Mutter. Wenn sie älter geworden sind, klettern sie bereits frech auf der Mama herum. Noch später kommen die ersten eigenen Erkundungsgänge. Nach und nach nehmen sie dann ihren Platz in der gut funktionierenden Gemeinschaft ein.
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